Bauchstraffung: Risiken und Komplikationen

Bauchstraffung

In manchen Fällen kann der Chirurg nach einer ausführlichen Beratung den Eingriff wegen zu großer Risiken verweigern. Kontraindikationen sind eine bestehende oder kurzfristig geplante Schwangerschaft, akute Infektionskrankheiten oder bestimmte Herzerkrankungen. Auch schwere chronische Allgemeinerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Risiken so stark erhöhen, dass der Chirurg Ihnen vorschlagen wird, die Bauchstraffung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Verantwortungsbewusste Chirurgen werden möglicherweise den Eingriff auch dann nicht durchführen, wenn Sie übersteigerte Erwartungen äußern.

Allgemeine Operationsrisiken

Jeder chirurgische Eingriff unter Vollnarkose birgt Risiken. Sprechen Sie am besten vor dem Eingriff mit dem Anästhesisten offen über Risikofaktoren und lassen Sie sich erklären, welche konkreten Empfehlungen bezüglich des Rauchens oder der Einnahme bestimmter Medikamente in Ihrem Fall angeraten sind. Außer dem Narkoserisiko gilt die Gefahr von Infektionen, die zu Entzündungen und Wundheilungsstören führen, als "normales" Operationsrisiko. Mit sorgfältiger Wundhygiene ist diese Gefahr beherrschbar.

Spezifische Operationsrisiken einer Bauchstraffung

Während des Eingriffs kann es zu Nervenschädigungen kommen, die auch nach der Operation durch Lähmungen und Gefühlsstörungen noch einige Zeit spürbar bleiben. In manchen Fällen kann es zu Asymmetrien der Bauchdecke kommen oder es wird nach dem Abheilen deutlich, dass die neue Positionierung des Bauchnabels nicht optimal ist. In solchen Fällen raten Chirurgen gelegentlich zur Korrektur.

Auch bei optimalem Operationsverlauf müssen Sie in der ersten Zeit nach der Straffung mit Spannungsschmerzen, Schwellungen und großflächigen Blutergüssen rechnen. Ihr behandelnder Arzt wird durch die Verordnung von Schmerzmitteln und Kompressionsverbänden für Linderung sorgen. Hinzu kommt, dass die Bauchstraffung naturgemäß lange Narben hinterlässt. Entsprechend hoch ist das Risiko, dass bei der Wundheilung Komplikationen in Form von Narbenfehlbildungen auftreten. Falls Sie zu einer Risikogruppe gehören und schon in der Vergangenheit mit Keloidbildung oder hypertrophen Narben Probleme hatten, werden Sie von der Klinik entsprechende Tipps und Hinweise zur Prävention und unterstützenden Wundbehandlung erhalten. Auch Bewegungseinschränkungen aufgrund einer nicht optimalen Narbenbildung sind in Ausnahmefällen möglich.

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